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Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen

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  • Post-Corona Wirtschaftsaufschwungsperspektiven in Deutschland, Europa und weltweit
    Am 29. April hielt Prof. Welfens einen Vortrag vor der Fachgruppe FiWiSo des bdvbs zum Thema... [Read more]
  • Corona vaccination regulation: Vaccination schedule in Germany contradictory and flawed
    *Germany’s federal government once-in-a-century decision on vaccinations is partly contradictory. ... [Read more]
  • PM: Corona-Impfplanung Deutschland: Viel zu langsam und unsinnig
    * Unmögliche Impfplanung der Politik * Spätzulassung Impfstoff von Biontech in EU ist unakzeptabel *... [Read more]
  • Invitation Zoom Digital Seminar: The International Economics of the Corona Shock
    The International Economics of the Corona Shock Zoom Digital Seminar Date: 8 July 2020 Time:... [Read more]
  • New discussion paper from Lucas Bretschger and Elise Grieg (ETH Zürich) and Paul Welfens and Tian Xiong (EIIW/University of Wuppertal)
    Bretschger, L.; Grieg, E.; Welfens, P.J.J.; Xiong, T.: Corona Fatality Development, Medical... [Read more]
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Denkschrift zur NRW-Stagnationslage

Nordrhein-Westfalens neue Wirtschaftskrise?

Wachstums-Schlusslicht oder Innovationspionier

NRW-Null-Wachstum in 2015 als Schock; ohne NRW wäre Wachstumsrate Deutschlands 2015 bei 2,2% (mit NRW: 1,7%); nur Mecklenburg-Vorpommern (0,1% Wachstum) liegt beim Wachstum der 16 Bundesländer auch unter 1%. Null-Wachstum mitten im EU-Konjunkturaufschwung ist ein sehr ungewöhnliches Phänomen und echtes Problem. Wachstum des realen Pro-Kopf-Einkommens von NRW in 2015 war gar negativ. Stagnation bringt auch erhebliche Steuerausfälle für NRW (ca. 1 Mrd. €), die Kommunen und den Bund. NRW-Wachstumsschwäche erschwert Deutschland die Einlösung der G20-Zusagen von Brisbane, bis 2018 ein Realeinkommensplus gegenüber dem Referenzpfad von mindestens 2%, also höheres Wachstum, zu erreichen. Die NRW-Wirtschaftspolitik steht vor großem Reformbedarf; zugleich sollte der unfaire verdeckte Länderfinanzausgleich II über die Stromrechnung zu Lasten NRWs abgeschafft bzw. in den normalen Länder-Finanzaugleich eingebaut werden: 2015 bis 2025 droht über die Stromrechnungen ein Kaufkraftabfluss von über 50 Mrd. € zu Lasten von NRW. Eine Optimierung der Wirtschaftspolitik, insbesondere der Innovationspolitik, bringt hohe Expansionsimpulse. Verharren in der Altpolitik zementiert die NRW-Wachstumsschwäche, die negativ Deutschland und die Eurozone träfe.

Download der Denkschrift als PDF.

Anmerkung: Das Europäische Institut für internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW) möchte hier mit dieser Denkschrift eine Wirtschaft und Bürgerschaft sowie Politikakteure einbeziehende Diskussion über rationale, wachstumsfreundlichere Wirtschaftspolitik in Nordrhein-Westfalen befördern: Es geht um eine bessere Zukunft für die Menschen in Nordrhein-Westfalen, um Produktivitätsfortschritte, nachhaltige Wachstumsperspektiven, mehr Arbeitsplätze und höheres Steueraufkommen: und kluge Politikschritte.