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Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen

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Aktuelles

  • "Frauen-Erwerbschancen und -Arbeitslosigkeitsprobleme weiblicher Flüchtlinge in Wuppertal: ökonomische und statistische Analyse"
    Innovative Studie wurde erstellt für das Jobcenter Wuppertal [mehr]
  • Global Climate Change Policy - forthcoming publication with Palgrave Macmillan
    The forthcoming new book from Paul Welfens - "Global Climate Change Policy - Analysis, Economic... [mehr]
  • Post-Corona Wirtschaftsaufschwungsperspektiven in Deutschland, Europa und weltweit
    Am 29. April hielt Prof. Welfens einen Vortrag vor der Fachgruppe FiWiSo des bdvbs zum Thema... [mehr]
  • Corona vaccination regulation: Vaccination schedule in Germany contradictory and flawed
    *Germany’s federal government once-in-a-century decision on vaccinations is partly contradictory. ... [mehr]
  • PM: Corona-Impfplanung Deutschland: Viel zu langsam und unsinnig
    * Unmögliche Impfplanung der Politik * Spätzulassung Impfstoff von Biontech in EU ist unakzeptabel *... [mehr]
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Welfens, P.J.J.: BREXIT-Wirtschaftsperspektiven für Deutschland und NRW: Mittel- und langfristige Effekte & Politikoptionen

Welfens, P.J.J.: BREXIT-Wirtschaftsperspektiven für Deutschland und NRW: Mittel- und langfristige Effekte & Politikoptionen

 

JEL classification: F43, O11, E60, F63

Key words: BREXIT, Wachstum, Beschäftigung, Stabilität, Wirtschaftspolitik

 

Zusammenfassung

Mit dem absehbaren BREXIT ergeben sich für Deutschland und insbesondere NRW eine Reihe von ökonomischen Herausforderungen; zugleich für NRW auch bestimmte Chancen. Der BREXIT, der auf einem nicht-ordnungsgemäßen Referendum in 2016 beruht, bedeutet für Deutschland in Abhängigkeit von der Art des EU-UK-Freihandelsabkommens nach dem BREXIT eine mittel- und langfristige Einkommensdämpfung durch die Verminde-rung der deutschen Exporte nach Großbritannien. Zudem gibt es einen Exportdämpfungs-effekt speziell auch Richtung den Niederlanden und Belgien, die mit UK handelsmäßig bislang relativ stark verflochten sind. Gleichzeitig sind erhöhte Direktinvestitionszuflüsse aus UK zu erwarten. Für NRW bzw. Deutschland gibt es zugleich Chancen, rückwande-rungswillige EU-Auswanderer aus UK für den Arbeitsmarkt zu gewinnen und dabei spezi-ell das Fachkräftedefizit mittelfristig zu vermindern. Kurzfristig sind die regionalen NRW-Jobverluste durch den BREXIT überschaubar. Die NRW-Landesregierung wäre gut bera-ten, sich speziell um Rückkehrer aus UK verstärkt bzw. aktiv zu bemühen, wobei auch an konzertierte Aktivitäten von IHKs in Kooperation mit der Landesregierung zu denken ist.

 

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